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STREICHELMASCHINE
natürlich sind wir
es gewöhnt genug, dass wir unsere leidenschaften aus einer
weltbeziehen, die
wir selbst nicht nur allzu gut kennen, die sogar so manch einer
von uns als seine eigene realit‰t bezeichnen würde, die jedoch
einen fallstrick
der eigenen wahrnehmung darstellt.
so sehr wir in fernsehen,
radio und begegnung daran erinnert werden, wir dürfen
uns nicht mehr zurücklehnen.
so sagt so mancher mensch,
immer nur so, je so umso mehr. kann nie gut sein, aber
manchmal brauchen die menschen wiederholungen, damit sie verstehen, wenn ihnen
etwas weh tut, oder dass sie wissen, ob es ihnen vielleicht irgendwie geht.
konzept:
einer auf aggression aufgebaute gesellschaft, in der der stärkere gewinnt,
möchte
thomas hrdina mit seiner installation "streichelmaschine" einen
karikierten kontra-
punkt setzen.alles wird gut. und ein bisschen über den kopf streicheln,
so einfach.
in einem abgedunkelten
schwarzen raum befindet sich eine erhöhte plattform, auf der
man in zwei sich gegen¸ber aufgestellten fauteuils platz nehmen kann.
daneben ist
eine konstruktion aufgebaut, die mittels eines seidentuches über die
Köpfe der
sitzenden streichelt.
das ego ist verletzt. komm, setz dich und lass dich ein bisschen streicheln.
das auto, das handy, der
computer, alle diese dinge mit denen sich personen
umgeben,erfüllen neben ihren aufgaben auch diesen zweck. "streichelmaschine"
ist ausschließlich dafür konzipiert.
vernissage: 5.5.05 / austellung: 5-7.05.05
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thomas hrdina aka TC
1998 "sommerbastelwoche", wilhelmsburg, nö
1999 "1. internationale keramiktage wilhelmsburg", nö
2000 "hornacko 2000", velka nad velickou, cz
2001 "IFM werkschauh", wien, vekks
2002 "zebraraum", wiesen, nö
2002 "weihnachtsmarkt", galerie blumberg, wien
2003 "schaumamal", soho ottakring, wien
2004 "kunstkapital", wien
2004 "IFM sprengt alle rahmen", horn, nö
2004 "netznetz.net", wien, künstlerhaus
lebt in wien, arbeitet in st.pölten
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